Infos zum See
Infos zum See
Der Heimstettener See befindet sich östlich von München in der Münchner Schotterebene auf dem Gebiet der Gemeinden Kirchheim (im namensgebenden Ortsteil Heimstetten), Aschheim und Feldkirchen.
Der Grundwassersee entstand zwischen 1937 und 1938 nach dem Ende des von der Reichsbahn betriebenen Kiesabbaus auf dem Gelände. Heute ist der rundum als Erholungsgebiet umgestaltete 11,1 Hektar große Baggersee ein beliebter Badesee. Er ist an der tiefsten Stelle 10 Meter tief und wird bei den Einheimischen auch „Fidschi“ genannt.
Am Heimstettener See ist während der ganzen Badesaison das Mitbringen von Tieren verboten. Ein kleiner Kiosk sorgt für das leibliche Wohl. In den Wintermonaten ist das Betreten der Eisfläche zwar eigentlich untersagt; dennoch wird im Nordteil viel Eislaufen und Eisstockschießen betrieben. Am Südufer dagegen bleibt auch bei klirrender Kälte meist ein Streifen des Sees offen, weil dort das um einige Grad wärmere Grundwasser in den See nachfließt.
Die Wasserqualität ist sehr gut. Auf der 6,9 Hektar großen Liegefläche hat man viel Platz, einige Bäume bieten Schatten. Unmittelbar westlich des Heimstettener Sees und nur durch einen Erdwall von diesem getrennt befindet sich eine noch aktive Kiesgrube der Deutschen Bahn.
Lage
Gemeindebereiche Aschheim, Feldkirchen
und Kirchheim b.München
(Lkr. München)
Grillen
Das Grillen ist wegen der notwendigen Rücksichtnahme auf andere Badegäste leider nicht gestattet. Zugelassen ist das Grillen jedoch an den dafür freigegebenen Stellen der Isar im Landkreis München. (s. www.landkreis-muenchen.de/landratsamt/ 985.htm) Das Abstellen von Kraftfahrzeugen (auch von Krafträdern) ist nur auf den gekennzeichneten Parkplätzen erlaubt.
Parkplätze
1.100 Pkw und 30 Motorräder
Hinweise
in den Jahren 1937/38 durch Kiesentnahme der Deutschen Bundesbahn entstandener Baggersee
Kinderspielplatz
Rundwandermöglichkeit um den See
Größe
23,6 ha, davon 12,6 ha Land
und 11,1 ha Wasser
6,9 ha Liegewiesen
1,6 km ausgebaute Uferlänge
5 m Wassertiefe